<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-14361542</id><updated>2011-12-01T12:33:46.403-08:00</updated><title type='text'>spiel[f]unke</title><subtitle type='html'>ebenen des spiels
new board games journalism</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://spielfunke.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14361542/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://spielfunke.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Klemens</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06475493963957492276</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>4</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14361542.post-7385640138107182373</id><published>2007-06-26T19:55:00.000-07:00</published><updated>2007-06-26T20:18:16.465-07:00</updated><title type='text'>Abstrakter Schweiß | SAKKARA</title><content type='html'>Sakkara von Mabfred Grabmeier für 2 Spieler erschienen im Kosmos Verlag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Irgendwann in den 90er gab es auf IBM, Atari ST und Amiga ein Spiel names (Day[s] of the) &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Pharao&lt;/span&gt;. Ägypten, Ägypten, Ägypten. Vom kleinen Händler zum Titelgeber. All das durch Herumreisen, Handeln, Piraten abwehren, Hochzeitsgeschenke basteln,  Krieg führen und vieles, vieles mehr. Es war eines der Spiele die Thema vor Mechanik stellten und in der Tradition von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Pirates! &lt;/span&gt;oder auch &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Defender of the Crown &lt;/span&gt;dazu eine pikante Genre-Mixtur verwendeten. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sakkara &lt;/span&gt;hat ein ähnliches Thema und eine ähnliche Auffassung, aber ein Thema, dass sich visuell der Spielbarkeit untergeordnet hat.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beinahe entstehen beim Spiel die Bilder im Kopf von schwitzenden Sklaven, vergifteten Schlangen, wilden Pferden und Lichteffektorgien beim anwenden von Zaubersprüchen. Beinahe kommt richtige Stimmung auf. Und beinahe sind in den Holzfiguren zwei untergebene Händler oder auch Reisende zu erkennen, die ganz Ägypten nach brauchbarem Material absuchen. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sakkara &lt;/span&gt;scheitert am Thema durch die Wichtigkeit der Hyroglyphen. Die Bildzeichenschriftdinger brechen das Bildliche. Ironie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sakkara ist überraschend schnell gespielt - fast ist es eine Hetzjagt, ein Stakkato an kurzen Schritten, Verschaufpausen und langen Bauorgien. Der Rhythmus ist ungewohnt, genauso wie die Vielschichtigkeit der Plättchen. Und darum will &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sakkara &lt;/span&gt;entdeckt werden - entschlüsselt wie die Hyroglyphen die auf dem Spielbrett am Tisch liegen und den Spielern etwas sagen wollen. Sie schreien sie förmlich heraus, die Richtige Taktik, den richtigen Weg durch Ägypten. Aber die Spieler hören nicht zu und verstehen nicht. Zu sehr sind sie damit beschäftigt, ein Bild im Kopf entstehen zu lassen von heißem Wüstensand, milchbadenden Königinnen und all den anderen Klischees.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist schwer zu sagen, ob dieser Durst nach Thema ein Erfolg oder Misserfolg ist. Der Preis der klaren visuellen Sprache in &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sakkara &lt;/span&gt;scheint hoch; dennoch erzeugt diese Wunsch, dieses Dürsten nach mehr Thema eine ungewohnte Stimmung. Es ist der sehnsüchtige, romatisch-verklärte Blick in längst vergangenen Zeiten, von denen nur mehr Reste geblieben sind, die es zu entschlüsseln gilt. Ist das geschafft, entstehen die Bilder im Kopf. Und die sind schön.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sakkara &lt;/span&gt;besser als: &lt;/span&gt;echtes Pyramidenbauen als Sklave.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sakkara &lt;/span&gt;ist mindestens gleich gut wie: &lt;/span&gt;so manches Ägyptenspiel vom ägyptophilen Knizia und das Siedler-Szenario &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Cheops&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Sakkara &lt;/span&gt;ist schlechter als: &lt;/span&gt;thematisch stärekere Lauf-, Sammel-, Zauber- und Bauspiele, die mit zwei Spielern gut funktionieren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14361542-7385640138107182373?l=spielfunke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14361542&amp;postID=7385640138107182373' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14361542/posts/default/7385640138107182373'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14361542/posts/default/7385640138107182373'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://spielfunke.blogspot.com/2007/06/abstrakter-schwei-sakkara.html' title='Abstrakter Schweiß | SAKKARA'/><author><name>Klemens</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06475493963957492276</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14361542.post-5943901508506102283</id><published>2007-06-18T03:37:00.000-07:00</published><updated>2007-06-19T07:01:31.322-07:00</updated><title type='text'>Grisu trifft Tabaluga | DRACHENBÄNDIGER VON ZAVANDOR</title><content type='html'>&lt;span&gt;Die Drachenbändiger von Hanno Girke von Lookout Games für 2 bis 6 Spieler.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Smaug&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(102, 102, 102);"&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;? Nicht wirklich. Deathwing&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(102, 102, 102);"&gt;[2]&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;? Träum weiter! Fanfir&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(102, 102, 102);"&gt;[3]&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;? Nein.  Also keine großen, gepanzerten, mies gelaunten Riesenechsen mit scharfem Atem. Stattdessen ein buntes und inhomogenes Sammelsurium. Es wurd'lt und wus'lt; es kreucht und fleucht. Angst erzeugt das nicht, eher Belustigung. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und im Grunde geht es auch darum. Es sind keine düsteren Dungeons die ausgeforscht und ausgeräuchtert werden sollen. Es sind auch keine Vulkane im Spiel, auf deren Spitze ein Drache wie eine überdimensionierte Henne sitzt und ausbrütet, welches Dorf er denn als nächstes einebenen und welche Jungfrau er als nächstes verspeisen solle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Die Drachenbändiger von Zavandor&lt;/span&gt; verwehren sich angenehm fast jedwedem Klischee. Freilich ist die Sache in ein fantastisches Szenario, in eine mystische Welt (eben Zavandor) eingebettet, aber die Drachen wollen da so gar nicht dazupassen. Was ja auch nicht verwundert, stammen die zeichnerischen Drachenmütter und -väter aus den unterschiedlichsten Winkeln. Eine Ausschreibung des Kleinverlages &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Lookout Games&lt;/span&gt; sorgte dafür, dass Profi-Grafiker genauso wie Kinder zum gestalterischen Zug kamen. Illustratorisches Empowerment sozusagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so will das Spiel selbst es auch gar nicht schaffen, so etwas wie Geschlossenheit oder gar Visual Streamlining zu erzeugen. Es ist das bunte Entdecken, in einem spielerisch einfachen Rahmen gebettet, dass motiviert. Es ist das Einschätzen der Mitspieler und die Überraschung beim Aufdecken der Karten. Ein Stichspiel unter vielen, aber so unerhört sympatisch, dass es nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen Spaß macht. Drachentöter? Nicht wirklich. Drachenbändiger politisch viel korrekter - schließlich sollen es auch schon die 6jährigen spielen können ohne Tränen in den Augen, weil sie den süßen Gisemück niedermetzeln, in Stücke hacken oder gar häuten müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so sucht man Grisu und Tabaluga vergebens. Sie sind nicht dabei, egal wie oft die Karten durchgeschaut werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Drachenbändiger&lt;/span&gt; &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;sind besser als: &lt;/span&gt;viele stereotype Spiele mit Drachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Drachenbändiger sind mindestens gleich gut wie: &lt;/span&gt;viele andere Stichspiele, wenn man die Augen zumacht und an Drachen denkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Drachenbändiger sind schlechter als: &lt;/span&gt;Drachengold von Bruno Faidutti.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic; color: rgb(102, 102, 102);"&gt;[1] - Der Kleine Hobbit.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic; color: rgb(102, 102, 102);"&gt;[2] - Warcraft&lt;/span&gt; &lt;span style="font-style: italic; color: rgb(102, 102, 102);"&gt;[3] - Niebelungenlied&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14361542-5943901508506102283?l=spielfunke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14361542&amp;postID=5943901508506102283' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14361542/posts/default/5943901508506102283'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14361542/posts/default/5943901508506102283'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://spielfunke.blogspot.com/2007/06/grisu-trifft-tabaluga-drachenbndiger.html' title='Grisu trifft Tabaluga | DRACHENBÄNDIGER VON ZAVANDOR'/><author><name>Klemens</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06475493963957492276</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14361542.post-8748526072946703437</id><published>2007-06-11T01:09:00.001-07:00</published><updated>2007-06-18T03:37:08.796-07:00</updated><title type='text'>New Board Games Journalism | ZIGARETTE DANACH</title><content type='html'>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;New Games Journalism kommt von New Journalism. New Board Games Journalism kommt von New Games Journalism. Wem das alles nichts sagt, möge doch Wikipedia bemühen, oder einfach weiterlesen. Unter dieses Zeilen. Ja, genau da!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;New Games Journalism&lt;/span&gt; wird vorgeworfen, inhaltlich leer, hirnverwixt und nichtssagend zu sein. Hängt immer davon ab, wie sehr sich der Leser darauf einlässt und wie sehr er oder auch sie das Medium kennt. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;New Wasauchimmer Journalism &lt;/span&gt;versucht Stimmung zu vermitteln, querzudenken und nebenbei doch vielleicht etwas über den Inhalt zu verraten. Es geht ums Mitdenken des Lesers. Nur wer sich einlässt wird eingelassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Brettspiel Reviews, Tests, Besprechungen oder wie sich dieses Zeug, das sich in Massen im Netz findet genannt wird, werden langsam, aber mit erschütternder und unausweichlicher Sicherheit, langweilig. Ganz ehrlich. So trocken, wie Brettspiele besprochen werden, wundert es mich nicht, dass Menschen zu feuchteren Freuden wechseln. Dass soll jetzt aber nicht bedeuten, Brettspiel-Besprechungen wären für das Komasaufen Österreichischer Jugendlicher verantwortlich. Jedes Review sollte auch Überzeugungsarbeit leisten. Brettspiele erzeugen Welten im Kopf. Diese und nur diese - nicht irgendwelche Feinabstimmungsdetailfragen - gilt es dem Leser näher zu bringen. Mit Sprache, bisweilen deftig-pikant, aber immer ehrlich, manchmal blumig und rhythmisch durchdacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nach dem Lesen? Lust aufs Spiel! Wie die Zigarette danach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Willkommen bei &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;spiel[f]unke: ebenen des spiels!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14361542-8748526072946703437?l=spielfunke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14361542&amp;postID=8748526072946703437' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14361542/posts/default/8748526072946703437'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14361542/posts/default/8748526072946703437'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://spielfunke.blogspot.com/2007/06/new-board-games-journalism-zigarette.html' title='New Board Games Journalism | ZIGARETTE DANACH'/><author><name>Klemens</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06475493963957492276</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-14361542.post-1853587977934331778</id><published>2007-06-10T10:52:00.000-07:00</published><updated>2007-06-11T01:31:30.902-07:00</updated><title type='text'>Versoffen, stinkend, undgewaschen | CORSARI</title><content type='html'>&lt;span&gt;Corsari von Leo Colovini von Piatnik für 2 bis 4 Spieler.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;Drei Tage nicht gewaschen, Sex mit irgendwelchen billigen Huren, der Schädel brummt und morgen wird ausgelaufen. Verdammte Scheiße! Ich geh' wieder kotzen und leg mich zu den Schweinen. Da gehör' ich ja auch hin. Soll der Kaptitän doch machen, was er will. Tortuga, ich liebe Tortuga - wo sonst spürst du dermaßen schmerzhaft, dass du lebst!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Corsari &lt;/span&gt;ist auf den ersten Blick abstrakt und mindestens genauso sexy wie die billigen Huren. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Corsarri &lt;/span&gt;von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Colovini &lt;/span&gt;ist eigentlich ein Kartensammelspiel. Kartenreihensammelspiel. Die Fragen, die sich währen des Spiels stellen sind momentan abzuwägen und nicht überzubewerten. &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Corsari &lt;/span&gt;ist wie Tortuga: Zu Beginn liegt alles von den Anstrengungen der letzten Nacht noch ruhig da, aber das Chaos kommt genauso sicher, wie der Alkohol. Je länger die Mannschaft an Land verbringt, desto mehr Zeit hat sie, sich zu besaufen. Als Kapitäne versuchen die Spieler aus dem Sauhaufen irgendetwas nur annähernd Brauchbares herauszuholen. Irgendwo liegen die Besoffenen, die der Kapitän vor mir nicht wollte, irgendwo ist auch der Heimathafen, den ich wehmütig und hoffnungsvoll im Auge behalte und irgenwo auf einem einzelnen, schon etwas wackeligen Steg stehen die Piraten schön in Reih und Glied. Die haben's scheinbar besonders nötig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Corsari &lt;/span&gt;ist abstrakt, schafft es aber in seiner spielerischen Stille dennoch Lärm zu erzeugen. Die Spieler versuchen in dem Chaos und der Unruhe Muster zu erkennen, brauchbare Mannschaftsmitglieder zu erspähen. Nach einer Ausnüchterung brauchbar, wohlgemerkt. Und so ist &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Corsari &lt;/span&gt;fast schon Simulation. Denn es ist versoffen - nicht chaotisch, verkatert - nicht zufällig und darum schafft es der Italiener &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Leo Colovini&lt;/span&gt;  uns direkt in das laute Tortuga zu zaubern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke Piatnik für die dünnen Karten! Ergonomie aus Erfahrung. Zwölf potentielle Manschafftsmitglieder gilt es im Zaum zu halten. Permanent die ganze Spieldauer über. Dünne Karten sind gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Schauen wir doch noch einmal Fluch der Karibik. Den ersten Teil. Freuen wir uns, wie Kapitän Sparrow georfeigt wird - von der einen Dame und danah von der anderen Dame. Denken wir an die Mannschaft am Pier. Bunt und ungewaschen, versoffen und nicht wirklich vertrauenswürdig. Genau das hat Colovini geschaffen!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Corsari &lt;/span&gt;ist besser als: &lt;/span&gt;&lt;span&gt;charakterlose Kartenspiele mit Symbolen, die jeder kennt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Corsari &lt;/span&gt;ist genauso gut wie:&lt;/span&gt; Yellowstone Park, denn auch Tiere stinken aus dem Mund!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Corsari &lt;/span&gt;ist schlechter als:&lt;/span&gt; ein echter Rausch und der Tag danach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/14361542-1853587977934331778?l=spielfunke.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=14361542&amp;postID=1853587977934331778' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14361542/posts/default/1853587977934331778'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/14361542/posts/default/1853587977934331778'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://spielfunke.blogspot.com/2007/06/versoffen-stinkend-undgewaschen-corsari.html' title='Versoffen, stinkend, undgewaschen | CORSARI'/><author><name>Klemens</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06475493963957492276</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
